Trakehner Elchschaufel El Greco TSF
... denn nur die Leistung zählt!


Rückblick auf die Saison 2007

Das Jahr 2007 stand ja unter einem ganz besonderen Stern: El Greco und Alexa hatten Ende 2006 ihre Vier-Sterne-Qualifikation in der Tasche – und das Saisonziel lautete ganz eindeutig Luhmühlen, wo Deutschlands einzige Vier-Sterne-Prüfung geritten wurde.

Aus einem milden Winter kam El Greco in guter Kondition in die Vorbereitung, die Turniersaison startete mit einem Stilgeländeritt der Klasse L sowie einigen Spring- und Dressurprüfungen auf „normalen“ Turnieren zu Trainings- und Korrekturzwecken. Die erste große Prüfung ging El Greco in Kreuth, wo es im CIC** trotz kleiner Patzer in der Dressur und einem Klotz im Springen zu einem 22. Platz reichte.

Die nächste Station auf dem Weg zur Startgenehmigung für Luhmühlen hieß Marbach, wo der Bundestrainer Anfang Mai eine „sehr runde Sache“ erwartete. Ein traumhafter Geländeritt, bei dem El Greco seiner Reiterin mit seiner Souveränität das Gefühl vermittelte, durch eine A-Prüfung zu reiten, ließen eine von einem Richter abgepunktete Dressur und einen kleinen Flüchtigkeitsfehler im Parcours rasch vergessen und sorgte für den Aufstieg in die Platzierungsränge. Dennoch reichte diese tolle Leistung dem Bundestrainer nicht …

Das Saisonziel lautete also nicht mehr Luhmühlen, das Team konzentrierte sich stattdessen auf einen Start in der CCI***-Prüfung im polnischen Strzegom. Hier der Live-Bericht aus erster Hand:

Am Mittwoch, den 27. Juni, ging es für El Greco, meinen Oldenburger Delane und mich los zu den internationalen Horse Trails nach Strzegom/Polen. Die Tage davor waren für mich ziemlich stressig, da für Dienstag noch eine Unterrichtsstunde beim Dressurtrainer Heyser auf dem Gestüt Nehmten auf dem Programm stand und ich wirklich eine logistische Meisterleistung vollbringen musste, um die gesamten Reitsachen (diesmal für zwei Pferde) so zu verpacken, dass Rainer Hartel, meine Mutter und ich noch irgendwie Platz im Auto hatten. Gott sei Dank musste Rainer kürzlich für seinen Betrieb einen großen Bus anschaffen, sodass ich in der Tat vom Futter bis zum Sattelschrank, vom Zylinder bis zur Rückenschutzweste alles mitbekam. Wobei klar wurde, dass man vielleicht doch einmal über ein größeres Transportmittel nachdenken sollte ...
Wir fuhren um 21 Uhr los und waren nachts um zwei Uhr an der polnischen Grenze. Von dort führte eine Autobahn Richtung Strzegom die ihresgleichen sucht! Ein schnelleres Fahren als mit 50 km/h war nicht möglich, und auch so hatten wir wirklich Angst, dass uns der Anhänger von der Kupplung springt. Um 5.30 Uhr kamen wir auf dem Turnierplatz an. Die Pferde waren sichtlich erleichtert, nach der Rütteltour vom Anhänger in ihre Stallzeltboxen zu kommen. Danach schauten wir uns etwas um. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite von den Stallzelten befand sich eine riesige Koppel mit Geländehindernissen, Abreiteplätzen und Dressurvierecken. Weiter rechts kam man in einen Park mit einer Zeltstadt und einem großen Springstadion. Der Park gehört zu einem Schloss, das von einem Deutschen, dessen Familie vor dem Zweiten Weltkrieg dort residierte, kürzlich zurückgekauft wurde.
An der Meldestelle entdeckte ich einen Aushang, dass am Donnerstag bereits um 8 Uhr die Verfassungsprüfung für die Pferde der CCI*** stattfinden sollte. Wir hatten also keine Zeit, erst nach unserem Hotel zu suchen, sondern blieben gleich dort. Ich machte El Greco fertig und versuchte danach in den Tiefen des Busses etwas Verfassungsprüfungs-taugliches für mich zum Anziehen zu finden. Das Vortraben verlief einwandfrei und die Richter- und Tierarztgruppe hatte nichts zu beanstanden.
Die Teilprüfung Dressur für das CCI*** war ebenfalls am Donnerstag, sodass wir nur kurz ins Hotel fahren konnten, dort zwei Stunden schliefen, um uns dann wieder auf den Weg zum Turnier zu machen. Die Dressur war für mich in dem großen Stadion und El Greco lief wirklich super durch die Aufgabe. Leider zackelte er mir im starken Schritt einmal an, was mich einige Punkte kostete. Insgesamt gingen die Richter mit ihren Noten nicht sehr hoch, sodass ich nach der Dressur mit 53 Punkten auf Rang 5 lag. Danach hatte El Greco für diesen Tag Feierabend. Mein zweites Pferd, das dort eine CIC* Prüfung gehen sollte, war Gott sei dank erst am Freitag mit der Dressur dran. Völlig übernächtigt holte ich mir die Geländeskizzen für beide Prüfungen und begann den 6180 m langen Kurs abzulaufen. Bis Sprung sieben war die Welt noch in Ordnung. Nichts dabei, was wir noch nie gemacht hatten, obwohl die Sprünge zum Großteil sehr mächtig gebaut waren. Bei Hindernis 8 wurde ich langsam wieder munter. Ein mächtiges Rick – bergab zu springen – stand mir plötzlich im Weg und der Zwillingsbruder dazu stand im 90-Grad-Winkel als b ausgeflaggt daneben. Na prima!
Ich lief erstmal weiter und die nächsten Hindernisse waren auch nicht ohne. Große Kisten auf gebogener Linie, ein riesiger überbauter Graben, hohe Bergabsprünge, ein Coffin, das einen Stuhllehnen-schmalen Aussprung hatte usw ... Das erste Wasser war auch nicht viel besser. Ein hohes In-Out ins Wasser rein, ein mächtiger Tisch als Aussprung und fünf Galoppsprünge später wieder ein Tisch, von dem man aber nur die linke Ecke springen konnte ohne viel Möglichkeiten, diese so anzupeilen, dass man auf jeden Fall sicher rüber kommt. Dann ging der Kurs in die Zeltstadt und durch das Stadion wieder zurück zu dem Wasser, wo erst ein auf einen Hügel gebautes Eulenloch auf einen wartete, dann ein wirklich sehr hoher Tiefsprung ins Wasser, danach kurz aus dem Wasser raus, um über eine schräge Hecke erneut ins Wasser zu springen, zwei bis drei Galoppsprünge später ein nur ein Meter breites Hindernis aus dem Wasser raus. So eine Hindernisfolge hatte ich nun wirklich noch nicht gesehen, geschweige denn geritten. Danach kamen noch eine Sunken Road, ein breiter Tisch, eine riesige Ecke, ein Trakehnergraben und der Schlusssprung.
Im Ziel angekommen stand eines fest: Dieser Kurs war wirklich anspruchsvoll mit seinen technischen und zugleich mächtigen Hindernissen. Danach bin ich noch den CIC*-Kurs abgelaufen und stellte auch hier fest, dass das kein Kurs zum genüsslichen Durchgaloppieren war. Außerdem verliefen beide Kurse in großen Schleifen auf der riesigen Koppel gegenüber den Stallzelten. Für El Greco kein Problem, doch für meinen Oldenburger, der sehr an anderen Pferden klebt, nicht ganz so einfach.
Am nächsten Tag ritt ich die Dressur mit Delane und war mit meinen 54 Punkten und dem 13.Platz von fast 80 Startern sehr zufrieden. Am späten Nachmittag fand auch gleich das Springen für uns statt, aus dem wir beide mit 12 Strafpunkten rauskamen. Delane ist etwas glotzig und wird im Springen leicht einmal zu heftig, sodass wir nicht aus jeder Distanz optimal rauskamen. Zwischenzeitlich lief ich noch mal beide Kurse ab, wobei sich mein Eindruck vom Vortag bestätigte. Abends war dann ein Abgehen mit dem Bundestrainer Chris Bartle geplant, der sich für Kai-Steffen Meier (Karascada) und mich extra Zeit nahm. Chris gab wirklich sehr gute Tipps, betonte aber immer wieder, dass er unsere Pferde nicht 100% kennt. Am In-Out des ersten Wassers angekommen, erklärte er uns, dass wir hier wirklich zureiten müssten, da Wassereinsprünge immer bremsen und die Pferde nicht versuchen sollten noch einen Galoppsprung zwischen den Hindernissen unterzubekommen. Mit Sprüchen wie "Your eyes must burn" oder "wenn Ihr denn Kopf und den Hals zwischen die weiße und rote Flagge bekommt, folgt der Rest des Pferdes sowieso" (fragt sich nur wie) machte er uns etwas Mut und gab uns das Gefühl, dass der Kurs "machbar" ist.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Geländes. Um 8 Uhr begann die CIC*, in der man glauben konnte, dass einige Reiter vorhatten, sich tot zu reiten. Ich habe noch nie so viele schlimme Bilder auf einmal gesehen. Delane lief fantastisch los, doch als wir das erste Mal an den Stallzelten und am Abreiteplatz vorbei sollten, zog er so nach rechts, dass ich ihn kaum auf der Bahn zwischen den Trassen halten konnte. An einem einfachen Baumstamm zog er so weit nach rechts, dass wir statt selbigen einen Drei-Sterne-Sprung anpeilten. Gerade noch rechtzeitig bekam ich ihn zum Halten. Das Pferd zitterte am ganzen Körper, wohl wissend, dass er da Mist gebaut hat. Ich muss dazu sagen, dass Delane eine nicht ganz einfache Vergangenheit hatte. Er ist sehr lebenslustig und auch mal etwas frech, was er gelegentlich in Gebuckel und Abmarschieren zum Ausdruck bringt. Dies hat dazu geführt, dass das Mädchen, in dessen Besitz er mal war, wohl des öfteren von ihm runtergefallen ist. Ich gehe davon aus, dass alles Mögliche versucht wurde, um ihm das abzugewöhnen – und das nicht nur auf die sanfte Tour (z.B. wird er beinahe wahnsinnig, wenn er nicht genügend Wasser hat). Er wäre dann wohl beinahe beim Schlachter gelandet, wenn Lothar Vogt ihn nicht für wenig Geld gekauft hätte. Die Panikattacken, wenn er weiß, dass er Mist gebaut hat, sind aber bisher geblieben – und werden, so hoffe ich, mit wachsendem Vertrauen weniger. Ich versuchte ihn im Schritt zu beruhigen, ritt den Sprung noch mal an und gab danach auf, um weitere solcher Situationen zu vermeiden. Er braucht einfach noch Kurse, in denen man wegreitet und erst im Ziel wieder zum Platz zurückkommt.
Danach lief ich noch einmal durch den 3*-Kurs, während das CIC**-Gelände lief. Auch dort gab es sehr viele unschöne Bilder zu sehen. Die darauf folgende Prüfung war der CIC***-World Cup, der zwar eine kürzere Strecke hatte, aber zum Großteil parallel zu meiner Langprüfung verlief. Ich hatte also die Chance, mir in Ruhe anzuschauen, wie einige Passagen, über die ich später selbst reiten sollte, zu springen sind. Beruhigend war das nicht unbedingt. Reiter flogen im hohen Bogen vom Pferd, namhafte Reiter wie Karin Donckers mussten schon am Sprung drei wegen Sturz aufgeben, und ich sah viele Pferde, die besonders in den Wasserpassagen nicht wussten, was sie da überhaupt tun sollten. Und auch die Reiter, die beschlossen, am zweiten Wasser die Alternative zu reiten, hatten zum Teil wenig Glück und kassierten Verweigerungen oder mussten ganz aufgeben. Ich unterhielt mich noch mit Andreas Dibowski, der mir angeboten hatte, mir zu helfen, wenn ich noch Fragen zum Kurs hätte. Die hatte ich – und zwar reichlich, nach dem, was ich da alles sehen musste. Dibo erzählte mir, dass er sich meinen Ritt in Marbach später noch auf DVD (große Prüfungen werden von DOKR-Leuten gefilmt und das Material wird den Bundeskadermitgliedern zugeschickt) angeschaut hat und ihm aufgefallen wäre, dass ich am Sprung oft einen Tick zu früh nach vorne gehe, und ich doch versuchen sollte, das zu ändern, um einfach sicherer zu sitzen. Ich verinnerlichte seine Ratschläge und ging los, um mich vorzubereiten.
El Greco schlief tief und fest in seiner Box. Erst als wir in die Startbox geführt wurden, wachte er auf und war voll und ganz da. El Greco war klasse! Er gab mir das Gefühl, dass wir wirklich nur einen kleinen Spazierritt machen. An den Minutenpunkten konnte ich an meiner Uhr ablesen, dass wir super in der Zeit lagen. Es ist immer wieder herrlich zu merken, wie viel Spaß El Greco in der Q-Strecke hat. Wir kamen an das erste Wasser und ich ritt, wie Chris Bartle gesagt hatte, das In-Out energisch an. Leider war das etwas zu energisch. Zum zweiten Sprung kamen wir zu dicht, und El Greco bekam ein Vorderbein nicht schnell genug weg. Ich saß aber leider nicht so, wie Dibo gesagt hatte, sondern stilistisch schön in "Hintern-hoch-Oberkörper-nach-vorn-Manier". Ich bekam, als es rumpelte, einen tierischen Schubser unter den Hintern, verabschiedete mich von meinem Sattel und sauste ins Wasser, ohne El Greco loszulassen. Der ging zur Seite und trabte einmal um mich herum und zog mich dabei wie ein Surfboard durchs Wasser. Als er stehen blieb rappelte ich mich wieder hoch, stieg wieder auf, nahm Anlauf und ritt weiter. El Greco tat so, als wenn nichts gewesen wäre, und wir beendeten den Kurs ohne weitere Patzer.

Schön war das allerdings nicht. Meine Stiefel waren randvoll mit Wasser und ich hatte das Gefühl, mir hätte jemand Blei an die Beine gebunden. Außerdem rutschte ich durch die nasse Reithose wie verrückt auf dem Sattel hin und her. Als würde er es wissen, bemühte El Greco sich wirklich, sehr vorsichtig zu springen, um mich nicht noch einmal zu verlieren. Im Ziel angekommen, schaute ich auf meine Zeit. 11 Minuten und 26 Sekunden! Das war nur zehn Sekunden langsamer als Karascada ohne Sturz. Bestzeit wäre 10 Minuten 44 Sekunden gewesen. Ich konnte also davon ausgehen, dass ich der Bestzeit sehr nahe gekommen wäre, hätte ich nicht eine kleine Pause im Wasser eingelegt.
Ich wollte gerade anfangen, mich richtig darüber zu ärgern, als links neben mir Riesen-Applaus und Gejohle losging. Gleich neben dem Ziel lag das Wasser – nur getrennt durch einen großen Zuschauerwall, auf dem sich halb Polen versammelt hatte. Zuerst dachte ich, die meinen jemanden, der gerade ganz gut durchs Wasser gekommen ist - aber sie hatten sich alle umgedreht und jubelten nun El Greco und mir zu. Ich muss sagen, dass war schon ein ganz gutes Gefühl! Man muss nämlich wissen, dass Polen es viel spannender finden, wenn im Gelände etwas Action ist und sie scheinen das auch mehr zu würdigen, wenn man ihnen diese bietet, als wenn man bilderbuchmäßig durchs Gelände saust. Durch mein Weiterreiten nach dem Sturz, war ich glaub ich der Held in Polen. Das Gelände wurde von einem der öffentlichen Sender schon den ganzen Tag übertragen und lief wohl auch in Gaststätten und Kneipen, sodass ich von da an immer wieder mit El Greco fotografiert wurde oder Leute klatschten, wenn ich mit ihm vorbeikam. So konnte ich mich gar nicht mehr richtig über meinen Sturz ärgern.
Abends sollte ein großer Empfang im Schloss stattfinden. Nach dem Essen in unserem Hotel und noch einem kleinen Wodka hinterher war ich aber körperlich so am Ende, dass ich nur noch ins Bett gefallen bin. Am nächsten Morgen trat dann genau das ein, was ich erwartet hatte: Jeder einzelne Knochen und Muskel beschwerte sich über den Sturz am Vortag und tat weh. Im Laufe des Tages wurde das durch die Bewegung besser, obwohl ich doch so meine Bedenken hatte, dass die Richter mich (nicht El Greco) in der Verfassungsprüfung rausnehmen, weil mein Vortraben an der Hand schon etwas ulkig ausgesehen haben muss. Auch Kommentare wie "Wie geht es denn dem Bademeister?" oder "Für die nächste Prüfung bekommst Du von mir Schwimmflügelchen" steckte ich mit Humor weg. El Greco ging es vor dem abschließenden Springen prima. Auf dem Abreiteplatz sah man einigen Pferden schon an, dass ihnen der Kurs noch in den Knochen steckte. Nicht so El Greco. Der ging, als wäre nichts gewesen.
Der Parcours war richtig schwer. Sehr hoch und mit vielen Distanzen, mal auf weit, mal auf eng gestellt. Wir mussten als erstes Paar in den Parcours, da wir die meisten Strafpunkte von allen übrig gebliebenen Teilnehmern hatten. Die Ränge waren bis auf den letzten Platz gefüllt und wir wurden wieder ordentlich umjubelt. Das gab einen solchen Motivationskick, dass wir sauber ohne Abwurf oder Strafsekunden durch den Parcours flogen. Am Ausritt standen noch alle übrigen Reiter, um sich anzuschauen, wie der Kurs zu reiten ist und ich konnte mir ein "so, jetzt seid ihr dran" nicht verkneifen. Ich finde, das kann man auch, wenn man einen Tag vorher eine Schwimmeinlage geliefert hat. Am Ende gab es nur drei Nullrunden ohne Zeitstrafpunkte. Karascada lief ebenfalls ohne Abwurf, hatte allerdings drei Zeitstrafpunkte. Kai konnte sich damit den 8. Platz sichern.
Tja, da mussten erst die Trakehner kommen, um diesen Springkurs sauber zu beenden!
Zur anschließenden Siegerehrung wurden alle Teilnehmer, die die Prüfung beendet hatten, in die Bahn gebeten. El Greco und ich bekamen als 23. auch noch eine Schleife ab und dazu noch ein dickes Lob von dem FEI-Richter für unseren Ritt. Danach schauten wir uns noch das World-Cup-Springen an und fuhren dann nach Hause, wo wir nachts um zwei ankamen.
Ärgerlich ist im Nachhinein, dass wir wohl ohne meinen Sturz auf Platz 3 gelandet wären, was als Saisonabschluss einfach toll gewesen wäre. Ich denke aber, dass El Greco und ich dort viel beweisen konnten. Strecken von über 6 km sind für El Greco ohne Blutanteil kein Problem und mit etwas mehr Routine ist ein Reiten in die Bestzeit möglich. El Greco konnte erneut zeigen, dass ihn nichts irritieren kann. So ganz selbstverständlich ist es nämlich nicht, dass ein Pferd nach einer solchen Unterbrechung den Kurs ohne Probleme wieder aufnimmt, da es ja doch zu einer Rhythmusunterbrechung kommt. Außerdem hat er den Kurs super weggesteckt und hat sich nicht so verausgabt, dass das Springen am nächsten Tag zuviel für ihn war.

Strzegom war für 2007 das letzte Turnier, denn Alexa ging für den Oldenburger Verband Ende Juli in die USA/Ohio, um dort als Bereiterin einer Hengstleitungsprüfung nach deutschem Vorbild (100-Tage-Test) zu arbeiten. Bilder davon finden Sie hier


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