 |
Nur die Schönheit des Augenblicks zählt. Und zwar immer dann, wenn die "Welt am Sonntag" Fotografen aufruft, ihre besten Sportfotos einzuschicken. Um das Andenken ihres ehemaligen Chefredakteurs zu wahren, stiftet die "Welt am Sonntag" den Sven-Simon-Preis.
Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Axel Sven Springer, Sohn des verstorbenen Sven Simon, wählt die schönsten Sportfotos des Jahres aus. Eine Aufgabe, die Sportikonen wie Rosi Mittermaier, Birgit Fischer, Bernhard Langer, Boris Becker, Franz Beckenbauer, Heiner Brand, Heike Drechsler, Franziska van Almsick und Katarina Witt stets große Freude bereitet. Das Siegerfoto wird mit 10.000 Euro honoriert.
2008 war es Alexas und El Grecos Sturz in Luhmühlen, der einem Fotografen das große Glück brachte und alle olympischen Bilder hinter sich ließ:
"Den Moment für die Ewigkeit festhalten", dies ist es, was Enno Friedrich an der Fotografie reizt. Aus seiner Anfangszeit hat er gelernt, selektiv zu fotografieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Wichtig war und ist, dass man sich mit dem Motiv vorher gedanklich auseinandersetzt", sagt Friedrich. Früher noch mehr als heute wo "die Fotos leider häufig Masseware geworden sind." Seine Arbeitsschwerpunkte sind Menschen und Sport, Events, Architektur und Fotoreportagen. Seit zehn Jahren bedient auch er sich der Vorzüge der digitalen Fotografie. "Ich will das gar nicht negativ sehen", sagt er, "natürlich hat man jetzt andere Möglichkeiten". Das zeige auch das mit dem Sven-Simon-Preis prämierte Foto aus Luhmühlen.
|